Rettungsgeräte

Seit dem Beginn der Wasserrettung sind nun einige Jahre vergangen und es hat sich seit dem einiges verändert. Mit der Zeit kamen auch viele neue Rettungsgeräte hinzu. 

Im Folgenden erhalten sie einen Überblick über die bei uns verwendeten Rettungsgeräte.

  

Gurtretter

Für den Rettungswachdienst am Baggersee und auch für Wasserrettungseinsätze ist auf unserem Einsatzfahrzeug ein Gurtretter verlastet.

Dieser ermöglicht es dem Rettungsschwimmer, ohne bis an den Verunfallten heranschwimmen zu müssen, diesem einen Auftriebskörper zuwerfen zu können. Der Auftriebskörper ist so konstruiert, dass er, nachdem der Verunfallte sich beruhigt hat, um dessen Oberköper wie eine Schlinge geschlossen werden kann. Vorteil hierdurch ist, dass der Rettungsschwimmer auf dem Rückweg zum Ufer sowohl seine Arme als auch Beine frei hat und diese anderweitig als zum Festhalten des Verunfallten nutzen kann.

   

Rettungsball

Zur Rettung im Wasser treibender Personen ist auf unserem Rettungsboot ein Rettungsball verstaut. Dieser kommt immer dann zum Einsatz wenn eine im Wasser treibende Person sich noch selbstständig an diesem festhalten kann. Aufgrund der Tatsache dass diese Person nun etwas hat, das sie am Untergehen hindert, ist es nun auch einfacher mit der nun ruhigeren Person verbal Kontakt aufzunehmen und die Rettung ins Motorboot durchzuführen.

   

Rettungswurfleine/ Wurfsack

Der Wurfsack wird verwendet um Personen welche bei Bewusstsein sind vom Ufer aus zu retten.

Hierbei wird der Wurfsack der verunfallten Person zugeworfen, die im Wurfsack befindliche ca. 20m lange Leine rollt sich ab und sobald der Verunfallte sich am Wurfsack festhält, kann dieser von den Wasserrettern ans Ufer gezogen werden.

Der Wurfsack kommt meist bei strömenden Gewässern zum Einsatz, kann jedoch auch bei der Eisrettung verwendet werden.

   

Spineboard

Um Personen aus dem Gelände bis hin zum Rettungswagen zu transportieren, verfügen wir über eine Spineboard. Diese kommt immer dann zum Einsatz wenn die Trage des Rettungsdienstes nicht bis direkt zum Einsatzort verbracht werden kann.